JAZZ UND ASTRONOMIE – „Sternenstaub“


in Zusammenarbeit mit dem Institut für Astronomie, mit: Astrophysiker DDr. Thomas Posch

und Musikerinnen und Musikern der Anton Bruckner Privatuniversität Linz

 

Sternenstaub ist etwas Besonderes, weil er uns zum Ursprung führt: Er ist eine Vorstufe zu organischem Leben  und gehört deshalb zu den „Ermöglichungsbedingungen unserer eigenen Existenz“

Thomas Posch


Und bereits hier – im Staub - zeigt sich  die Tendenz der Materie, sich zu individualisieren. Kein Staubpartikel gleicht dem anderen – und das bei Sternenstaub-Teilchen, die mindestens tausendmal kleiner sind als ein Millimeter.

 

Kosmischer Staub ist buchstäblich nicht „greifbar“ und „unantastbar“. Doch die Schönheit seiner Gebilde wird mit Elektronenmikroskopen sichtbar.

 

Im Rahmen  der Performance „Jazz und Astronomie“ am 27. Mai 2013 wird Sternenstaub sichtbar und hörbar: So wie aus Sternenstaubteilchen Materie und organisches Leben entsteht, werden aus kleinsten Motiven große  musikalische Themen komponiert. Bei diesen Uraufführungen geht es  um „das Kleinste“ und „das Größte“.


In Ergänzung und im Dialog dazu erklärt der Astrophysiker und Sternenstaub-Experte DDr. Thomas Posch die Funktion

des kosmischen Staubs  für die Entstehung unserer Erde.