In  den drei Performances  2013 geht es um Welterklärungsmodelle:
aus dem Nichts, ins Unendliche, und deren Bedeutungszusammenhänge.
Es geht um Quantenphysik, Astronomie und Philosophie.

Alle drei Aufführungen finden in Zusammenarbeit mit Instituten der Universität Wien statt.

·      Jazz und Quantenphysik / 11. März 2013
·      Jazz und Astronomie / 27. Mai 2013
·      Jazz und Philosophie / 12. November 2013

Gerade die Wissenschaften mit ihrer Tendenz zur Spezialisierung haben lange Zeit zum generellen Trend
der „Abgrenzung“ und „Vereinzelung“ unserer Welt beigetragen. Denn wenn man etwas aus dem Kontext löst,
kann man es leichter beobachten, analysieren – und  Expertise schaffen.

Zu einer besseren Welt hat dieser Ansatz nur bedingt beigetragen:“.... wir stehen zunehmend ratlos
vor den vielfältigen Problemen, die wir mit dieser Strategie der Trennung und des Zerlegens sowie
den daraus entstandenen Gestaltungsmöglichkeiten erzeugt haben.... die Hoffnung, der Mensch sei durch
den Einsatz von Wissenschaft und Technik in der Lage, Hunger, Not und Elend endgültig zu überwinden, Krankheiten
dauerhaft zu besiegen und eine friedliche Welt mit blühenden Landschaften zu gestalten, hat sich nicht erfüllt.
Gerald Hüther

Weil die Menschen hier an ihre Grenzen stossen, hat eine „Metamorphose der Wissenschaften“ eingesetzt,
die um eine ganzheitliche, das Getrennte zusammenfügende Sichtweise bemüht ist.

Diese Haltung der Verbundenheit und neuer Kooperationsformen ist auch aus Sicht einer
gewerkschaftlichen Bildungs- und Kulturarbeit zu fördern.

Im Rahmen der Reihe DER KLANG DER ARBEIT werden diese Zusammenführungen getrennter Bereiche hörbar und nachvollziehbar. Klassische Naturwissenschaften, wie Physik und Astronomie werden mit Jazz und Improvisation
verbunden – also mit einer Lebenshaltung, die ihre Kraft aus der Gemeinschaft bezieht und für Kreativität, Vision,
Kooperation und Widerstand steht.